Projekt 2012

LICHT – ANALOGE S/W-FOTOGRAFIE UND ENTWICKLUNG  
Licht als Element, als Effekt, als physikalische Größe, als Metapher, als Werkzeug Ein neues Verständnis von Fotografie als Vereinigung ihrer zwei Bestandteile: „photos“ (Licht) und „grapheïn“ (ritzen).

Projektbeschreibung
Der auf einen Monat begrenzte Fotoworkshop „Licht“ bietet Gelegenheit für eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit einem fast banal wirkenden, jedoch elementaren Thema – Licht

Das Fotoprojekt soll eine künstlerisch-kreative Auseinandersetzung zum Thema Licht bieten. Die Vielseitigkeit des Themas lässt unzählige Herangehensweisen zu, die mittels der Fotografie vermittelt werden können: Licht als Element, als Effekt, als physikalische Größe, als Metapher, als Werkzeug. Es sollen möglichst viele unterschiedliche Ansichten zum Thema verbildlicht werden, um einerseits den Facettenreichtum von „Licht“ zu nutzen und andererseits die Individualität des kreativen Zugangs zu verdeutlichen.

Ein Input-Referat soll die TeilnehmerInnen mit dem Thema vertraut machen und sie zur künstlerisch-kreativen Eigenbeteiligung anregen. Ein weiterer Bestandteil des Input-Referats wird analoge S/W-Fotografie sein. Es folgt eine Zeit der individuellen Auseinandersetzung und des eigenständigen Fotografierens. Die Fotos werden unter Anleitung in einem Fotostudio selbst entwickelt. Um eine adäquate Betreuung zu gewährleisten, werden 3er-Gruppen gebildet. Bei einem anschließenden Treffen werden die einzelnen Motive besprochen, die besten davon jeweils ausgewählt und erneut entwickelt. Eine Auswahl der Fotografien wird durch freundliche Kooperation mit dem Arthur e.V. in der hauseigenen Galerie präsentiert.

Termine

02.06.2012 Auftakt mit Input-Referat, Projektvorstellung und Absprache

15./16./17.06.2012 Entwicklung

05.07.2012 Ausstellungseröffnung in der Galerie des Arthur e.V.

Projekt 2011

DOKUMENTATIONSFOTOGRAFIE – EIN TAG – EINE SERIE ANALOGE S/W-FOTOGRAFIE UND ENTWICKLUNG

INHALT

Wir schnuppern in den Alltag von arbeitenden und ehrenamtlich tätigen Menschen hinein und halten ihre Tätigkeit fotodokumentarisch fest. Berufs- und Privatleben überschneiden sich: Was macht der Verkäufer, nachdem er seinen Gemüsestand auf dem Chemnitzer Markt abgebaut hat? Welche Aufgaben verfolgt ein Ehrenamtlicher beim Jugendmigrationsdienst? Was macht ein Fußballfan für seine Leidenschaft möglich? …

Wir haben bereits Kontakt zu interessanten Personen hergestellt, aber selbstverständlich können auch eigene Vorschläge von den Teilnehmenden angebracht werden.

AUFTAKT am 28. MAI 2011 im WELTECHO

Wir treffen uns Ende Mai für einen Tag im Weltecho (Annaberger Straße 24). Hier werden die Teilnehmenden durch Vorträgen u.a. Kenntnisse über »Die Einführung in die Fototechnik« sowie »Die Besonderheit der Dokumentationsfotografie« erlangen, erste Aufnahmen anfertigen und die »Beobachteten« kennen lernen.

FEEDBACK-TREFFEN von JUNI bis OKTOBER

Der Zeitraum von Juni bis Oktober ist aus gutem Grunde so langfristig ausgelegt, denn für eine ausgewogene Fotodokumentation, die über das Festhalten einzelner Situationen hinausgeht, sind mehrere Besuche erforderlich. Es wird der Frage nachgegangen, was die Menschen zu ihrer Tätigkeit bewegt, wie sie dazu stehen und was sie mit ihrer Arbeit, mit ihrem Engagement bewirken wollen. Bei den regelmäßigen Feedback-Treffen wird sich über die einzelnen Erkundungen und Eindrücke und vor allem über die Fotografien ausgetauscht werden. Hier ist die Gelegenheit für gegenseitige Motivation und Rezension.

ERGEBNISSE im OKTOBER

Die Eintags-Serien werden in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert und in Form von Postkarten vorgestellt und weitergegeben. Wir haben uns bewusst zusätzlich für Postkarten entschieden, da diese eine breite Öffentlichkeit erreichen und beständig sind.

WICHTIGE INFOS

Die Teilnahme ist kostenfrei und der Besitz einer Kamera ist nicht zwingend notwendig. Die Altersbegrenzung beträgt in etwa 16 – 27 Jahre (mit lockeren Grenzen).

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Projekt 2010

BETRACHTUGSWEISEN – JUGENDSTIL IN CHEMNITZ FOTOGRAFISCH ENTDECKEN

Jugendstil-Gebäude prägen das Chemnitzer Stadtbild, sie werden als Wohnhäuser genutzt oder stehen leer, jedoch erfahren die meisten nicht die ihrem architektonischen Wert angemessene Aufmerksamkeit.

Mit diesen Gebäuden, ihrer Geschichte und Vergänglichkeit sollen die TeilnehmerInnen sich über eigene künstlerischen-fotografische Betätigung beschäftigen. Durch einführende Workshops (welche die Jugendlichen zum technischen und künsterischen Umgang mit der Kamera und dem Einschätzen des Jugendstils befähigen), gemeinsame Motiv-Suche und gegenseitige Feedbacks sollen die Teilnehmenden befähigt werden, einen eigenen Blick für den Chemnitzer Jugendstil zu entwickeln und ihre Sicht darauf selbstständig auszudrücken. Die Suche nach dem Motiv, nach dem Besonderen und Schönen führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der historischen Bausubstanz. In der Beschäftigung mit den Gebäuden in verschiedenen Chemnitzer Stadtteilen (vor allem Mitte, Sonnenberg, Reitbahn- und Lutherviertel) ergibt sich automatisch eine Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen oder kommunalen Verantwortung um deren Erhalt und Nutzung, die in der Gruppe diskutiert werden soll.

Die Entdeckungen, Erkenntnisse und neu erworbenen Fähigkeiten der TeilnehmerInnen werden in der öffentlichen Abschlussveranstaltung mit Galerie-Ausstellung und Projektionen sowie in Form einer Postkarten-Serie der interessantesten Motive einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und somit weitergegeben.

Dieser Blog soll zur Kommunikation während des Projektes und zur Dokumentation der Ergebnisse dienen.

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